Um sämtliche phänomenologischen Vorgaben mit den Anforderungen an eine fundamentale Theorie (Unitarität und der Renormierbarkeit) zu kombinieren, wollen wir nun die schwache Wechselwirkung als Eichtheorie formulieren. Wie wir sehen werden, mischt diese aufgrund der Zuweisung der Quantenzahlen nichttrivial mit der QED, sodass wir eine vereinheitlichte, sogenannte elektroschwache Theorie erhalten. Bei der Konstruktion gehen wir schrittweise vor und formulieren die Theorie zunächst für eine Fermionfamilie, wobei wir von masselosen Neutrinos ausgehen.

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Das Glashow-Salam-Weinberg-Modell der elektroschwachen Wechselwirkung

  • Owe Philipsen

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Um sämtliche phänomenologischen Vorgaben mit den Anforderungen an eine fundamentale Theorie (Unitarität und der Renormierbarkeit) zu kombinieren, wollen wir nun die schwache Wechselwirkung als Eichtheorie formulieren. Wie wir sehen werden, mischt diese aufgrund der Zuweisung der Quantenzahlen nichttrivial mit der QED, sodass wir eine vereinheitlichte, sogenannte elektroschwache Theorie erhalten. Bei der Konstruktion gehen wir schrittweise vor und formulieren die Theorie zunächst für eine Fermionfamilie, wobei wir von masselosen Neutrinos ausgehen.