Unter ‚Normen‘ versteht der folgende Beitrag Verpflichtungs- und Werturteile. Diese treten wenig überraschend im Zusammenhang mit Gattungsfragen auf, wobei zwischen präskriptiven Urteilen zum Verfassen eines literarischen Textes und deskriptiven Urteilen bezüglich des Gelingens einer ‚generischen Intention‘ unterschieden wird, die beide im Erkennen einer funktional differenzierten literarischen Faktur ihre Entsprechung finden. Um die Wechselbeziehung zwischen den Urteilsformen innerhalb dieser normativen Dimension genauer zu erfassen, werden die stillschweigenden Voraussetzungen wertender Urteile einer begrifflichen Explikation unterzogen.

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Was literarische Texte können sollen dürfen. Zur normativen Dimension von Gattungen

  • Eric Achermann

摘要

Unter ‚Normen‘ versteht der folgende Beitrag Verpflichtungs- und Werturteile. Diese treten wenig überraschend im Zusammenhang mit Gattungsfragen auf, wobei zwischen präskriptiven Urteilen zum Verfassen eines literarischen Textes und deskriptiven Urteilen bezüglich des Gelingens einer ‚generischen Intention‘ unterschieden wird, die beide im Erkennen einer funktional differenzierten literarischen Faktur ihre Entsprechung finden. Um die Wechselbeziehung zwischen den Urteilsformen innerhalb dieser normativen Dimension genauer zu erfassen, werden die stillschweigenden Voraussetzungen wertender Urteile einer begrifflichen Explikation unterzogen.