Anerkennung bzw. die Suche danach ist ein sehr kompliziertes und auf alle Fälle ein sehr sensibles Thema für viele Menschen. Das liegt vermutlich daran, dass Anerkennung ein deutlich vielschichtigeres und emotionaleres Phänomen ist als die reinen, hart messbaren Ergebnisse, über die wir im vorherigen Kapitel gesprochen haben. Der Kern liegt darin, dass es bei Anerkennung nicht nur um Erfolg geht, denn ob eine Leistung mit gutem Erfolg auch angemessen anerkannt wird, ist ja nicht selbstverständlich. In der Tat ist es ja ebenso möglich (und sicherlich haben Sie diese Situation schon einmal persönlich erlebt), dass man für eine bestimmte Herausforderung absolut alles gegeben hat, mental wie körperlich – aber äußere Umstände, die man nicht beeinflussen konnte, haben ein besseres Ergebnis als jenes, welches schlussendlich erreicht wurde, dann doch verhindert. Für uns Sportler können das zum Beispiel überraschende Verletzungen sein, die sich im Laufe des Wettbewerbes erst einstellen, oder auch so banale Dinge wie ein urplötzlich gerissenes Kleid, dem ein Absatz einer anderen Dame zu nah gekommen ist. Im Beruf kenne wir diese Dinge ganz genauso, wie z.B. den technischen Fehler bei der wichtigen Videokonferenz, in der wir unsere Ergebnisse präsentieren sollten, der wegen Krankheit fehlende Entscheider im Raum bei unserem finalen Pitch, oder auch globale Effekte wie ein Virus, das sich auf einmal aufmacht, die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen und dessen Einfluss unsere Lieferketten urplötzlich zum Erliegen bringt.

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ANERKENNUNG – Eine Reise zu einem Geschenk

  • Bernd Preuschoff

摘要

Anerkennung bzw. die Suche danach ist ein sehr kompliziertes und auf alle Fälle ein sehr sensibles Thema für viele Menschen. Das liegt vermutlich daran, dass Anerkennung ein deutlich vielschichtigeres und emotionaleres Phänomen ist als die reinen, hart messbaren Ergebnisse, über die wir im vorherigen Kapitel gesprochen haben. Der Kern liegt darin, dass es bei Anerkennung nicht nur um Erfolg geht, denn ob eine Leistung mit gutem Erfolg auch angemessen anerkannt wird, ist ja nicht selbstverständlich. In der Tat ist es ja ebenso möglich (und sicherlich haben Sie diese Situation schon einmal persönlich erlebt), dass man für eine bestimmte Herausforderung absolut alles gegeben hat, mental wie körperlich – aber äußere Umstände, die man nicht beeinflussen konnte, haben ein besseres Ergebnis als jenes, welches schlussendlich erreicht wurde, dann doch verhindert. Für uns Sportler können das zum Beispiel überraschende Verletzungen sein, die sich im Laufe des Wettbewerbes erst einstellen, oder auch so banale Dinge wie ein urplötzlich gerissenes Kleid, dem ein Absatz einer anderen Dame zu nah gekommen ist. Im Beruf kenne wir diese Dinge ganz genauso, wie z.B. den technischen Fehler bei der wichtigen Videokonferenz, in der wir unsere Ergebnisse präsentieren sollten, der wegen Krankheit fehlende Entscheider im Raum bei unserem finalen Pitch, oder auch globale Effekte wie ein Virus, das sich auf einmal aufmacht, die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen und dessen Einfluss unsere Lieferketten urplötzlich zum Erliegen bringt.