An einem Konvergenzpunkt werden mehrere logistische Komponenten wie Eigenfertigungs- und Beschaffungsteile zusammengeführt, um einen Komplettierungsprozess wie Montage oder Versand zu ermöglichen. Verzögerungen bei der Bereitstellung einzelner Komponenten führen zu terminlichen Abweichungen, die den gesamten Prozess verzögern und ungeplante Bestände verursachen. Zur Modellierung und Analyse dieser dynamischen Interaktionen wird das Bereitstellungsdiagramm genutzt, das eine Bewertung von Synchronität, Beständen und Versorgungsrisiken erlaubt. Zudem ermöglicht das Diagramm auch die Quantifizierung von Optimierungspotenzialen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung der Terminverlässlichkeit der versorgenden Prozesse, durch Set-Bildung oder eine logistische Entkopplung durch Lagerhaltung können logistische Effizienz und Kostenstruktur signifikant optimiert werden. In dem Kapitel werden Beschreibungs- und Wirkmodelle vorgestellt und anhand von Anwendungsbeispielen erläutert. Mit produktionslogistischen Leitsätzen wird das bei der Modellableitung gewonnene Wissen so aufbereitet, dass das Verständnis der logistischen Abläufe und ihrer Beeinflussungsmöglichkeiten an einem Konvergenzpunkt unterstützt wird und somit zielkonforme Schlussfolgerungen für die Praxis auch ohne unmittelbare Anwendung der Modelle getroffen werden können.

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Der Konvergenzpunkt – Sammelpunkt logistischer Probleme

  • Peter Nyhuis,
  • Matthias Schmidt

摘要

An einem Konvergenzpunkt werden mehrere logistische Komponenten wie Eigenfertigungs- und Beschaffungsteile zusammengeführt, um einen Komplettierungsprozess wie Montage oder Versand zu ermöglichen. Verzögerungen bei der Bereitstellung einzelner Komponenten führen zu terminlichen Abweichungen, die den gesamten Prozess verzögern und ungeplante Bestände verursachen. Zur Modellierung und Analyse dieser dynamischen Interaktionen wird das Bereitstellungsdiagramm genutzt, das eine Bewertung von Synchronität, Beständen und Versorgungsrisiken erlaubt. Zudem ermöglicht das Diagramm auch die Quantifizierung von Optimierungspotenzialen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung der Terminverlässlichkeit der versorgenden Prozesse, durch Set-Bildung oder eine logistische Entkopplung durch Lagerhaltung können logistische Effizienz und Kostenstruktur signifikant optimiert werden. In dem Kapitel werden Beschreibungs- und Wirkmodelle vorgestellt und anhand von Anwendungsbeispielen erläutert. Mit produktionslogistischen Leitsätzen wird das bei der Modellableitung gewonnene Wissen so aufbereitet, dass das Verständnis der logistischen Abläufe und ihrer Beeinflussungsmöglichkeiten an einem Konvergenzpunkt unterstützt wird und somit zielkonforme Schlussfolgerungen für die Praxis auch ohne unmittelbare Anwendung der Modelle getroffen werden können.