Stationen im Leben
摘要
1852 wurde dem zwanzigjährigen Wilhelm Busch als Schüler einer Malerakademie bei einem Besuch im Königlichen Museum für Schöne Künste in Antwerpen klar, dass sich die Dinge und das eigene Leben von diesem Augenblick an anders entwickeln würden, als er bis dahin gedacht und erhofft hatte. Der künftige Schöpfer von Max und Moritz und der frommen Helene war in dem genannten Jahr als Student der Kunstakademie Düsseldorf in die belgische Stadt gefahren, um hier den Werken alter Meister wie Rubens und Frans Hals direkt gegenübertreten zu können. Bei ihrer Betrachtung muss Busch unmittelbar gespürt haben, er würde nie so etwas hinbekommen, nie mit solch einer Unbefangenheit die „göttliche Leichtigkeit der Darstellung malerischer Einfälle“ erreichen, wie Gert Ueding in seinem Buch über den Schöpfer weltberühmter Bildergeschichten schreibt, das im Untertitel „Das 19. Jahrhundert en miniature“ zu rekonstruieren verspricht.