Die positive Seite von Erdgas/Methan: Erdgas enthaltend hauptsächlich Methan ist ein wichtiger primärer Energieträger für verschiedene Anwendungen im industriellen und privaten Bereich. Erdgas gilt als der emissionsärmste fossile Energieträger, da bei der Verbrennung weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen und mehr Wärme freigesetzt wird als bei Kohle und Erdöl. Daher wird Erdgas zunächst als Baustein zur Flankierung in Richtung zu einer dekarbonisierten Energieversorgung angesehen. Die Kombination aus Erdgas und erneuerbaren Energien werden einen zunehmenden Beitrag beim Primärenergieverbrauch und bei der Stromerzeugung leisten, während sich insbesondere der Anteil von Kohle und Erdöl verringert. Für die Versorgung mit Methan sollte eine umweltfreundliche Power-To-Gas Technologie der Methanisierung in Zukunft einen Beitrag leisten. Die Methanpyrolyse kann ein geeignetes Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Methan ohne Emission von CO2 sein. Die negative Seite von Erdgas/Methan: CH4 ist ein sehr starkes Treibhausgas. Global hat der Methan-Gehalt in der Erdatmosphäre seit vorindustrieller Zeit bis heute jährlich zugenommen. Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen muss durch Maßnahmen der Methanausstoß bis 2030 um 45 % reduziert werden, was den Temperaturanstieg um 0,3 Grad senken würde. Die Emissionen dieses Gases stammen aus verschiedenen Quellen z. B. Landwirtschaft, Förderung fossiler Rohstoffe wie Fracking, Austrocknung von Feuchtgebieten, Abfallentsorgung, Erdgasinfrastruktur. Die Emissionen aus anthropogenen Quellen müssen weitgehend reduziert werden. Überraschenderweise haben in Deutschland die Methan-Emissionen um etwa 66 % abgenommen. Es ist nicht nur notwendig, sondern es gibt auch Möglichkeiten, die Emissionen von diesem Treibhausgas weltweit drastisch zu senken.

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Das Chamäleon Erdgas/Methan – Wichtig für die Energieversorgung aber auch gefährlich für das Klima

  • Dieter Wöhrle

摘要

Die positive Seite von Erdgas/Methan: Erdgas enthaltend hauptsächlich Methan ist ein wichtiger primärer Energieträger für verschiedene Anwendungen im industriellen und privaten Bereich. Erdgas gilt als der emissionsärmste fossile Energieträger, da bei der Verbrennung weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen und mehr Wärme freigesetzt wird als bei Kohle und Erdöl. Daher wird Erdgas zunächst als Baustein zur Flankierung in Richtung zu einer dekarbonisierten Energieversorgung angesehen. Die Kombination aus Erdgas und erneuerbaren Energien werden einen zunehmenden Beitrag beim Primärenergieverbrauch und bei der Stromerzeugung leisten, während sich insbesondere der Anteil von Kohle und Erdöl verringert. Für die Versorgung mit Methan sollte eine umweltfreundliche Power-To-Gas Technologie der Methanisierung in Zukunft einen Beitrag leisten. Die Methanpyrolyse kann ein geeignetes Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Methan ohne Emission von CO2 sein. Die negative Seite von Erdgas/Methan: CH4 ist ein sehr starkes Treibhausgas. Global hat der Methan-Gehalt in der Erdatmosphäre seit vorindustrieller Zeit bis heute jährlich zugenommen. Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen muss durch Maßnahmen der Methanausstoß bis 2030 um 45 % reduziert werden, was den Temperaturanstieg um 0,3 Grad senken würde. Die Emissionen dieses Gases stammen aus verschiedenen Quellen z. B. Landwirtschaft, Förderung fossiler Rohstoffe wie Fracking, Austrocknung von Feuchtgebieten, Abfallentsorgung, Erdgasinfrastruktur. Die Emissionen aus anthropogenen Quellen müssen weitgehend reduziert werden. Überraschenderweise haben in Deutschland die Methan-Emissionen um etwa 66 % abgenommen. Es ist nicht nur notwendig, sondern es gibt auch Möglichkeiten, die Emissionen von diesem Treibhausgas weltweit drastisch zu senken.