Was gebraucht wird und manchmal Stress auslöst
摘要
Die Organismen finden in den Lebensräumen unterschiedlichste Voraussetzungen für ihre Entwicklung und Reproduktion. Abiotische und biotische Faktoren prägen die Ökosysteme und beeinflussen Fitness und Überleben von Individuen und Populationen. Alle Umwelteinflüsse können Stress auslösen. Ein Faktor wird dann zum Stressor, wenn die Dosis zu hoch oder zu niedrig ist. Eine Anpassung erfolgt dadurch, dass in den Zellen und Geweben parallel wahrgenommene Stimuli integriert werden, die zu einem regulierten Netzwerk intrazellulärer Signalmoleküle (u. a. Phytohormone in Pflanzen) führt. Dadurch erfolgt die Steuerung von Wachstums- und Entwicklungsprozessen durch synergistische, aber auch häufig antagonistische Wechselwirkungen. Licht ist ein bedeutsamer ökologischer Faktor, insbesondere für autotrophe Organismen. Reaktive Sauerstoffspezies fungieren als wesentlicher Teil des zellulären Redoxsignal-Netzwerks und der Stressantwort. Die Regulation des Wasserstatus befähigt Arten zur Adaptation an den Lebensraum bei hohen und niedrigen Temperaturen, hohem Salzgehalt, und Wasserüberschuss. Mangel oder Überschuss an Mineralien und Metallen, Feuerereignisse oder hoher Druck erfordern ebenfalls eine spezifische Anpassung.