Konformismus und Identitätsfetischismus
摘要
„Die Frage, ob man nach Auschwitz noch Gedichte schreiben könne, ist einer anderen gewichen, die da lautet, ob man es ertragen könne, Adorno und Horkheimer am Rande des Swimmingpools zu lesen“, räsoniert Fredric Jameson in Adorno oder die Beharrlichkeit der Dialektik, denn die „Bilderkultur bringt, indem sie die alten Wunschbilder, Stereotype und Texte transformiert, praktisch jeden Glauben an eine bestimmbare Zukunft und ein kollektives Ziel zum Verschwinden“. Die Verdinglichung des Bewusstseins durch kulturindustrielle Zurichtung macht ein Durchbrechen, ja bloßes Durchschauen des Verhängniszusammenhanges immer weniger möglich.