Lichtgeschwindigkeit
摘要
In diesem Kapitel werden Messungen der Lichtgeschwindigkeit unter Laborbedingungen nachgeliefert. Charles Wheatstone erfindet 1834 den Drehspiegel, der zeitliche Abfolgen in räumliche Ablenkung umsetzt. Arago entwickelt mit dem Uhrmacher Breguet Instrumente, um zu entscheiden, ob sich Licht in dichteren Medien schneller oder langsamer als in dünneren fortpflanzt. Er führt sie aber nicht selbst aus, sondern motiviert Fizeau und Foucault zu solchen Experimenten. Parallel dazu wird der Doppler-Fizeau-Effekt für Schall in Luft nachgewiesen. Man begann also, nach einem ähnlichen Effekt für Licht im Äther zu suchen. Eine erste Messung in Luft mit der Zahnrad-Methode legt Fizeau vor. Foucault nutzt die Drehspiegelmethode zu einer ersten Vergleichsmessung in Luft und Wasser. Fizeau bestätigt wenig später, dass die Lichtgeschwindigkeit in der Tat in Wasser kleiner ist als in Luft. Die Suche nach dem Ätherwind schließt sich an. Zunächst Fizeaus Experiment mit schnell fließendem Wasser unter Nutzung von Interferenz. Dann die Experimente von Michelson und Newcomb über sehr lange Distanzen. Experimente mit dem Interferometer von Michelson in Berlin, Potsdam und Cleveland bedeuten das Ende des Ätherwinds. Der Äther als Definition eines absoluten Raums hat ausgedient, der Weg ist frei für Einsteins spezielle Relativitätstheorie.