Die Rolle von finanzieller Inklusion und Fintech bei der Realisierung des SDG 8
摘要
Etwa 1,7 Mrd. Menschen in den Entwicklungsländern haben keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Zusätzlich gelten rund 200 Mio. Unternehmen in diesen Ländern als finanziell unterversorgt. Die Teilhabe aller Menschen an finanziellen Dienstleistungen ist jedoch ein allgemein anerkanntes gesellschaftliches Ziel. So sieht die World Bank finanzielle Inklusion als Wegbereiter, um 7 der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, und als wichtige Voraussetzung für die Verringerung der extremen Armut und die Steigerung des gemeinsamen Wohlstands. Einen entscheidenden Anteil bei der Umsetzung und Erreichung der SDGs (Sustainable Development Goals) und vor allem des SDG 8 spielt das Auftreten von Fintech. Gleichzeitig gehen sowohl von Fintech als auch von finanzieller Inklusion unterschiedliche Effekte auf die SDGs aus, die es genauer zu untersuchen gilt, da viele Autoren zu wenig Forschung in diesem Bereich konstatieren. So ist Fintech notwendig für die Umsetzung der finanziellen Inklusion, was gleichzeitig förderlich für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und das Erreichen der SDGs, insbesondere des SDG 8, ist. Finanzielle Inklusion führt zu einer besseren Ersparnis und Kapitalakkumulation, was für nachhaltiges Wachstum und gleichzeitig für die Erreichung der SDGs unabdingbar ist. Erreicht wird dies, indem das Zusammenspiel von Fintech und finanzieller Inklusion u. a. Marktunvollkommenheiten abbaut und Effizienzsteigerungen ermöglicht. Somit besteht zwischen Fintech und finanzieller Inklusion ein direkter positiver Zusammenhang bei der Realisierung des SDG 8.