In diesem Kapitel werden wichtige Fortschritte bei der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS), einer Form der Neuromodulation, zur Behandlung der primär progressiven Aphasie (PPA), einer sprachbezogenen Demenz, vorgestellt. Es werden die klassischen Varianten der PPA sowie einige Herausforderungen bei der Differenzierung dieser Varianten beschrieben. Fortschritte bei der Differenzierung von PPA-Subtypen mithilfe von maschinellem Lernen und Magnetresonanzspektroskopie (MRS) werden vorgestellt, die möglicherweise das Krankheitsmanagement durch eine frühe Diagnose verbessern können. Der Mechanismus der tDCS und ihre Rolle bei der Behandlung von mündlichen und schriftlichen Benenndefiziten durch die Stimulation bestimmter Areale der linken Hemisphäre werden eingehend erörtert. Aktuelle Forschungen beleuchten die Komplexität der Vorhersage der Reaktion auf Sprach- und Sprechtherapie sowie die Veränderungen der funktionellen Konnektivität (FC) innerhalb der Sprachnetzwerke und des Default Mode Network (DMN), einschließlich der Neuropeptidkonzentrationen, die mit Neurostimulation in Verbindung stehen. Den Abschluss des Kapitels bildet eine Diskussion aktueller Herausforderungen der tDCS, einschließlich der Fokalität der Stimulation, sowie den Einflüssen des hirnabgeleiteten neurotrophen Faktors (Brain-Derived Neurotrophic Factor, BDNF) und dem Sprachstatus (ein- oder zweisprachig) auf die Behandlungsreaktion.

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Transkranielle Gleichstromstimulation bei primär progressiver Aphasie

  • Donna Tippett,
  • Kyrana Tsapkini

摘要

In diesem Kapitel werden wichtige Fortschritte bei der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS), einer Form der Neuromodulation, zur Behandlung der primär progressiven Aphasie (PPA), einer sprachbezogenen Demenz, vorgestellt. Es werden die klassischen Varianten der PPA sowie einige Herausforderungen bei der Differenzierung dieser Varianten beschrieben. Fortschritte bei der Differenzierung von PPA-Subtypen mithilfe von maschinellem Lernen und Magnetresonanzspektroskopie (MRS) werden vorgestellt, die möglicherweise das Krankheitsmanagement durch eine frühe Diagnose verbessern können. Der Mechanismus der tDCS und ihre Rolle bei der Behandlung von mündlichen und schriftlichen Benenndefiziten durch die Stimulation bestimmter Areale der linken Hemisphäre werden eingehend erörtert. Aktuelle Forschungen beleuchten die Komplexität der Vorhersage der Reaktion auf Sprach- und Sprechtherapie sowie die Veränderungen der funktionellen Konnektivität (FC) innerhalb der Sprachnetzwerke und des Default Mode Network (DMN), einschließlich der Neuropeptidkonzentrationen, die mit Neurostimulation in Verbindung stehen. Den Abschluss des Kapitels bildet eine Diskussion aktueller Herausforderungen der tDCS, einschließlich der Fokalität der Stimulation, sowie den Einflüssen des hirnabgeleiteten neurotrophen Faktors (Brain-Derived Neurotrophic Factor, BDNF) und dem Sprachstatus (ein- oder zweisprachig) auf die Behandlungsreaktion.