Der Volks-Kalender für 1848, herausgegeben von Karl Steffens und verlegt von Moses Simion in Berlin, enthielt Gotthelfs kurze belehrende Erzählung Die Wege Gottes und der Menschen Gedanken. Begleitet wurde der Druck durch eine Illustration von Theodor Hosemann, der auch Gotthelfs Uli-Romane illustriert hatte. Der Verleger Simion, der weitgehend auch die Redaktion des Kalenders führte, bedankte sich mit einem Brief vom 29.10.1847 bei Gotthelf für die Erzählung, die seinen Vorstellungen und der Zielrichtung des Kalenders entsprach: „Ich danke herzlich für Ihren Beitrag, der dieses Jahr ganz besonders aus dem praktischen Leben gegriffen, und, eine so bedeutende Wahrheit wie die Selbstbestrafung des Wuchers ächt volkstümlich behandelt, in einem Volkskalender so recht an seinem Platze ist. Ich bitte sehr, von neuem meinen Volkskalender durch kurze, möglichst drastische und plastische Erzählungen, welche in ähnlicher Weise moralische Wahrheiten so lebendigen Anschauung des Volkes bringen, zu unterstützen“ (SW EB 7, 89).

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„Die Wege Gottes und der Menschen Gedanken“

  • Christian von Zimmermann

摘要

Der Volks-Kalender für 1848, herausgegeben von Karl Steffens und verlegt von Moses Simion in Berlin, enthielt Gotthelfs kurze belehrende Erzählung Die Wege Gottes und der Menschen Gedanken. Begleitet wurde der Druck durch eine Illustration von Theodor Hosemann, der auch Gotthelfs Uli-Romane illustriert hatte. Der Verleger Simion, der weitgehend auch die Redaktion des Kalenders führte, bedankte sich mit einem Brief vom 29.10.1847 bei Gotthelf für die Erzählung, die seinen Vorstellungen und der Zielrichtung des Kalenders entsprach: „Ich danke herzlich für Ihren Beitrag, der dieses Jahr ganz besonders aus dem praktischen Leben gegriffen, und, eine so bedeutende Wahrheit wie die Selbstbestrafung des Wuchers ächt volkstümlich behandelt, in einem Volkskalender so recht an seinem Platze ist. Ich bitte sehr, von neuem meinen Volkskalender durch kurze, möglichst drastische und plastische Erzählungen, welche in ähnlicher Weise moralische Wahrheiten so lebendigen Anschauung des Volkes bringen, zu unterstützen“ (SW EB 7, 89).