Gotthelf hatte den Roman Käthi, die Großmutter im Herbst 1846 in einem Entwurf niedergeschrieben, der den Stoff auf 42 Doppelblättern in Folio zu je vier Schreibseiten umfasst. Dieser Entwurf wurde von ihm stark überarbeitet. Die Erstausgabe erschien 1847 in Berlin bei dem Verleger Julius Springer (1817–1877) in zwei Bänden, wobei die Handschrift nicht erhalten ist. Gottfried Bohnenblust vermutet, dass Gotthelf die Korrekturen nicht sorgfältig gelesen habe, weil zahlreiche Setz- und Druckfehler den Sinn des Textes teilweise völlig entstellten. Käthi, deren Nachname in der Handschrift Härzig heißt, wurde in der Erstausgabe beispielsweise zu Käthi Hänzig (SW 10, 519).

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„Käthi, die Großmutter, oder: der wahre Weg durch jede Noth“

  • Lukas Künzler

摘要

Gotthelf hatte den Roman Käthi, die Großmutter im Herbst 1846 in einem Entwurf niedergeschrieben, der den Stoff auf 42 Doppelblättern in Folio zu je vier Schreibseiten umfasst. Dieser Entwurf wurde von ihm stark überarbeitet. Die Erstausgabe erschien 1847 in Berlin bei dem Verleger Julius Springer (1817–1877) in zwei Bänden, wobei die Handschrift nicht erhalten ist. Gottfried Bohnenblust vermutet, dass Gotthelf die Korrekturen nicht sorgfältig gelesen habe, weil zahlreiche Setz- und Druckfehler den Sinn des Textes teilweise völlig entstellten. Käthi, deren Nachname in der Handschrift Härzig heißt, wurde in der Erstausgabe beispielsweise zu Käthi Hänzig (SW 10, 519).