Hyaluronsäure-Unterspritzungen zählen aufgrund ihres volumisierenden und hydrierenden Effekts sowie ihrer guten Verträglichkeit und Reversibilität zu den beliebtesten minimalinvasiven ästhetischen Behandlungen im Gesicht. Trotz der relativ niedrigen Rate an Komplikationen lassen sich unerwünschte Effekte immer wieder beobachten. Bestimmte Regionen weisen dabei ein höheres Risiko auf als andere und werden deshalb als Gefahrenzonen bezeichnet. Beispielsweise sind die Glabella, Nase oder Stirn aufgrund ihrer vaskulären Anatomie mit einem sehr hohen Risiko für einen Gefäßverschluss mit visueller Beeinträchtigung assoziiert. Die Schläfen, Tränenrinnen, Nasolabialfalten, medialen Wangen sowie der periorbitale Bereich gelten als Gefahrenzonen mit einem hohen Risiko. Im Bereich der Tränenrinnen besteht zusätzlich eine erhöhte Gefahr für das Auftreten eines Tyndall-Effekts oder eines Ödems.

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Gefahren bei der Anwendung von Hyaluronsäure

  • Katharina Hilgers

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Hyaluronsäure-Unterspritzungen zählen aufgrund ihres volumisierenden und hydrierenden Effekts sowie ihrer guten Verträglichkeit und Reversibilität zu den beliebtesten minimalinvasiven ästhetischen Behandlungen im Gesicht. Trotz der relativ niedrigen Rate an Komplikationen lassen sich unerwünschte Effekte immer wieder beobachten. Bestimmte Regionen weisen dabei ein höheres Risiko auf als andere und werden deshalb als Gefahrenzonen bezeichnet. Beispielsweise sind die Glabella, Nase oder Stirn aufgrund ihrer vaskulären Anatomie mit einem sehr hohen Risiko für einen Gefäßverschluss mit visueller Beeinträchtigung assoziiert. Die Schläfen, Tränenrinnen, Nasolabialfalten, medialen Wangen sowie der periorbitale Bereich gelten als Gefahrenzonen mit einem hohen Risiko. Im Bereich der Tränenrinnen besteht zusätzlich eine erhöhte Gefahr für das Auftreten eines Tyndall-Effekts oder eines Ödems.