„Schutzpolizei oder Kriminalpolizei?“ Diese Frage muss sich jede Polizeibeamtin beziehungsweise jeder Polizeibeamte im gehobenen Dienst mindestens einmal in der Berufslaufbahn stellen. Während manchen diese Entscheidung leichtfällt, stellt diese andere vor ein sogenanntes „Entscheidungsdilemma“. Es ist anzunehmen, dass dies unter anderem aus einem Defizit an signifikanten Informationen bezüglich der genauen Unterschiede der beiden Direktionen resultiert. Für einige Beamtinnen und Beamte könnte elementar sein, diesbezüglich eine Hilfestellung zu erhalten. Es sollten neben einer weitgestreute Informationsweitergabe bezüglich Schutzpolizei und Kriminalpolizei auch die persönlichen Voraussetzungen und Wünsche beachtet werden. Gerade jungen Polizistinnen und Polizisten ist es oft nicht möglich, die Gesamtheit der entscheidenden Aspekte zu überblicken und ihre persönlichen Präferenzen, Ziele und Gründe zu reflektieren. Da die zu treffende Entscheidung den beruflichen Werdegang nicht nur unerheblich beeinflusst, muss eine Priorisierung von individuell wichtigen Umständen stattfinden. Aus genannten Gründen erscheint es basal, eine Grundlage zu schaffen, fundamentale Informationen weiterzugeben sowie eine Hilfestellung bei der Erschließung und Priorisierung von persönlichen Belangen zu bieten.

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Schutz- oder Kriminalpolizei – Eine Entscheidung fürs Leben? Das Selbsteinschätzungsmodell kann helfen

  • Luca Gamer,
  • Paulina Roth,
  • Anja Köhler

摘要

„Schutzpolizei oder Kriminalpolizei?“ Diese Frage muss sich jede Polizeibeamtin beziehungsweise jeder Polizeibeamte im gehobenen Dienst mindestens einmal in der Berufslaufbahn stellen. Während manchen diese Entscheidung leichtfällt, stellt diese andere vor ein sogenanntes „Entscheidungsdilemma“. Es ist anzunehmen, dass dies unter anderem aus einem Defizit an signifikanten Informationen bezüglich der genauen Unterschiede der beiden Direktionen resultiert. Für einige Beamtinnen und Beamte könnte elementar sein, diesbezüglich eine Hilfestellung zu erhalten. Es sollten neben einer weitgestreute Informationsweitergabe bezüglich Schutzpolizei und Kriminalpolizei auch die persönlichen Voraussetzungen und Wünsche beachtet werden. Gerade jungen Polizistinnen und Polizisten ist es oft nicht möglich, die Gesamtheit der entscheidenden Aspekte zu überblicken und ihre persönlichen Präferenzen, Ziele und Gründe zu reflektieren. Da die zu treffende Entscheidung den beruflichen Werdegang nicht nur unerheblich beeinflusst, muss eine Priorisierung von individuell wichtigen Umständen stattfinden. Aus genannten Gründen erscheint es basal, eine Grundlage zu schaffen, fundamentale Informationen weiterzugeben sowie eine Hilfestellung bei der Erschließung und Priorisierung von persönlichen Belangen zu bieten.