Die Anzahl an Menschen, die unter Stoffwechselerkrankungen leiden, wie beispielsweise Adipositas oder Diabetes Mellitus Typ 2, nimmt weltweit stetig zu. Maßnahmen, um dieser Problematik entgegenzuwirken, sind hinlänglich bekannt und beinhalten neben einer Umstellung der Ernährung insbesondere Verhaltensänderungen in Richtung eines (körperlich und geistig) aktiveren Lebensstils. Die gesundheitsfördernde Wirkung dahin gehend ausgerichteter Bewegungsprogramme ist zwar klar nachgewiesen, häufig aber mangelt es an der notwendigen Compliance bei den betroffenen Personen, um strukturierte körperliche Aktivitäten regelmäßig durchzuführen. Verschiedene Ursachen können diesem Umstand zugrunde liegen, mitunter können eine niedrige körperliche Fitness sowie eine reduzierte Belastungstoleranz die Menschen daran hindern, ihr individuelles Aktivitätsverhalten zu ändern. Es bedarf also geeigneter zusätzlicher bzw. alternativer Maßnahmen, um ein Fortschreiten von Stoffwechselstörungen zu verhindern und das Risiko für mögliche Komorbiditäten zu minimieren. In den letzten Jahren ist das Interesse am potenziell therapeutischen Nutzen von Aktivitäten unter hypoxischen (sauerstoffarmen) Umgebungsbedingungen, wie sie auch bei Outdooraktivitäten in höher gelegenen Regionen (beispielsweise Bergsport) vorliegen, vermehrt gestiegen. Daher behandelt dieses Kapitel den möglichen Nutzen hypoxieinduzierter Anpassungen bei Personen mit Übergewicht/Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2.

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Bergsport und Erkrankungen des Stoffwechsels

  • Tobias Dünnwald,
  • Martin Burtscher

摘要

Die Anzahl an Menschen, die unter Stoffwechselerkrankungen leiden, wie beispielsweise Adipositas oder Diabetes Mellitus Typ 2, nimmt weltweit stetig zu. Maßnahmen, um dieser Problematik entgegenzuwirken, sind hinlänglich bekannt und beinhalten neben einer Umstellung der Ernährung insbesondere Verhaltensänderungen in Richtung eines (körperlich und geistig) aktiveren Lebensstils. Die gesundheitsfördernde Wirkung dahin gehend ausgerichteter Bewegungsprogramme ist zwar klar nachgewiesen, häufig aber mangelt es an der notwendigen Compliance bei den betroffenen Personen, um strukturierte körperliche Aktivitäten regelmäßig durchzuführen. Verschiedene Ursachen können diesem Umstand zugrunde liegen, mitunter können eine niedrige körperliche Fitness sowie eine reduzierte Belastungstoleranz die Menschen daran hindern, ihr individuelles Aktivitätsverhalten zu ändern. Es bedarf also geeigneter zusätzlicher bzw. alternativer Maßnahmen, um ein Fortschreiten von Stoffwechselstörungen zu verhindern und das Risiko für mögliche Komorbiditäten zu minimieren. In den letzten Jahren ist das Interesse am potenziell therapeutischen Nutzen von Aktivitäten unter hypoxischen (sauerstoffarmen) Umgebungsbedingungen, wie sie auch bei Outdooraktivitäten in höher gelegenen Regionen (beispielsweise Bergsport) vorliegen, vermehrt gestiegen. Daher behandelt dieses Kapitel den möglichen Nutzen hypoxieinduzierter Anpassungen bei Personen mit Übergewicht/Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2.