Während der Jahrzehnte um 1800 waren sie in aller Munde, und Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist beileibe nicht der einzige gewesen, der in eben diesem Verbreitungspotential den Grund für ihre exzeptionelle Bedeutung innerhalb der Großgattung Lyrik ausgemacht hat. Die Rede ist von Liedern, genauer: vom „eigentliche[n] Lied“, dem sich Hegel im dritten Teil seiner Ästhetik ausführlich widmet. Neben einer „Unmittelbarkeit der Freude oder des Schmerzes“, die in einem solchen Lied zum Ausdruck komme, sei es gekennzeichnet „durch seine Einfachheit in Ansehung des Stoffs, Ganges, Metrums, der Sprache, Bilder usf.“

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Verse(s) in motion. Zentrifugaldynamiken des populären Lieds um 1800

  • Andrea Polaschegg

摘要

Während der Jahrzehnte um 1800 waren sie in aller Munde, und Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist beileibe nicht der einzige gewesen, der in eben diesem Verbreitungspotential den Grund für ihre exzeptionelle Bedeutung innerhalb der Großgattung Lyrik ausgemacht hat. Die Rede ist von Liedern, genauer: vom „eigentliche[n] Lied“, dem sich Hegel im dritten Teil seiner Ästhetik ausführlich widmet. Neben einer „Unmittelbarkeit der Freude oder des Schmerzes“, die in einem solchen Lied zum Ausdruck komme, sei es gekennzeichnet „durch seine Einfachheit in Ansehung des Stoffs, Ganges, Metrums, der Sprache, Bilder usf.“