Die Beziehung von Wissenschaftskommunikation und Kunst wird in vielen Fällen als eine Kooperationsgemeinschaft aufgefasst, die einen offensichtlichen Mangel auszugleichen vermag. Dabei kann künstlerische Produktion einerseits selbst als wissenschaftskommunikatives Feld auftreten; andererseits wird es immer öfter denkbar (und praktikabel), dass sich kommunikatives Handeln in der Konfrontation von Wissenschaft und Kunst auf der Ebene unterschiedlicher Episteme, Methodologien und Forschungsverfahren neu erweist. Der Beitrag macht den Vorschlag für einen dritten Weg und möchte den Blick auf dasjenige richten, das mit Begriff und Diskurs des Mediums des Ästhetischen aufgerufen ist. Dabei entfaltet dieser Zugriff einen alternativen Zugang für das nicht konfliktlose Verhältnis von Kunst, Wissenschaft und Öffentlichkeit: für deren Konfiguration. Der Beitrag stellt – in aller gebotenen Kürze – die theoretischen Paradigmen und eine mögliche Perspektivierung vor und verdeutlicht dies an einem Plädoyer für eine eigene Praxis des Wissenschaftskommunikationsästhetischen.

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Das Medium des Ästhetischen und die Kommunikation der Wissenschaft. Zur Konfiguration eines diskursiven Mangels

  • Oliver Ruf

摘要

Die Beziehung von Wissenschaftskommunikation und Kunst wird in vielen Fällen als eine Kooperationsgemeinschaft aufgefasst, die einen offensichtlichen Mangel auszugleichen vermag. Dabei kann künstlerische Produktion einerseits selbst als wissenschaftskommunikatives Feld auftreten; andererseits wird es immer öfter denkbar (und praktikabel), dass sich kommunikatives Handeln in der Konfrontation von Wissenschaft und Kunst auf der Ebene unterschiedlicher Episteme, Methodologien und Forschungsverfahren neu erweist. Der Beitrag macht den Vorschlag für einen dritten Weg und möchte den Blick auf dasjenige richten, das mit Begriff und Diskurs des Mediums des Ästhetischen aufgerufen ist. Dabei entfaltet dieser Zugriff einen alternativen Zugang für das nicht konfliktlose Verhältnis von Kunst, Wissenschaft und Öffentlichkeit: für deren Konfiguration. Der Beitrag stellt – in aller gebotenen Kürze – die theoretischen Paradigmen und eine mögliche Perspektivierung vor und verdeutlicht dies an einem Plädoyer für eine eigene Praxis des Wissenschaftskommunikationsästhetischen.