Das Altern des Herzens ist Teil des Lebens. Viele der Mechanismen, die die dahinterliegenden Prozesse beschleunigen, sind bekannt und umfassen eine subklinische Inflammation, Stoffwechseldysregulationen und Veränderungen der Gefäßfunktion. Die Diskussion einzelner dieser biologischen Phänomene des Alterns veranschaulichen Parallelitäten zu Pathomechanismen häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren wichtigste Vertreter – Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen, Vorhofflimmern – mit zunehmendem Alter an individueller, aber auch gesundheitsökonomischer Bedeutung gewinnen. Wichtiger noch als diese Kenntnisse ist der Fakt, dass sie (zumindest teilweise) beeinflusst werden können: einerseits durch individuelles persönliches Verhalten, andererseits durch gesellschaftliche, geopolitische, aber auch klimatechnische Maßnahmen. Natürlich spielen moderne therapeutische Optionen richtig und zeitgerecht eingesetzt eine ebenso wichtige Rolle. All dies sollte und muss darauf abzielen, dass die mit dem Alter häufiger werdenden Erkrankungen des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems, die insgesamt nach wie vor die Todesursache Nummer eins darstellen, auch durch die sich permanent entwickelnden therapeutischen Möglichkeiten in Zukunft noch erfolgreicher behandelt und vor allem präventiv vermieden werden können.

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Das Herz des Alters – das Altern des Herzens

  • Hannes Alber

摘要

Das Altern des Herzens ist Teil des Lebens. Viele der Mechanismen, die die dahinterliegenden Prozesse beschleunigen, sind bekannt und umfassen eine subklinische Inflammation, Stoffwechseldysregulationen und Veränderungen der Gefäßfunktion. Die Diskussion einzelner dieser biologischen Phänomene des Alterns veranschaulichen Parallelitäten zu Pathomechanismen häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren wichtigste Vertreter – Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen, Vorhofflimmern – mit zunehmendem Alter an individueller, aber auch gesundheitsökonomischer Bedeutung gewinnen. Wichtiger noch als diese Kenntnisse ist der Fakt, dass sie (zumindest teilweise) beeinflusst werden können: einerseits durch individuelles persönliches Verhalten, andererseits durch gesellschaftliche, geopolitische, aber auch klimatechnische Maßnahmen. Natürlich spielen moderne therapeutische Optionen richtig und zeitgerecht eingesetzt eine ebenso wichtige Rolle. All dies sollte und muss darauf abzielen, dass die mit dem Alter häufiger werdenden Erkrankungen des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems, die insgesamt nach wie vor die Todesursache Nummer eins darstellen, auch durch die sich permanent entwickelnden therapeutischen Möglichkeiten in Zukunft noch erfolgreicher behandelt und vor allem präventiv vermieden werden können.