Hepatozelluläres Karzinom
摘要
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist weltweit eine der häufigsten Krebsarten mit einer steigenden Inzidenz, besonders aufgrund der Zunahme nichtviraler Ursachen wie der mit metabolischer Dysfunktion assoziierten Lebererkrankung. Die Diagnose erfolgt primär durch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT), während Biomarker wie Alphafetoprotein ergänzend eingesetzt werden. Das HCC wird meist nach dem BCLC-Stagingsystem (BCLC: Barcelona Clinic Liver Cancer) klassifiziert, um eine angepasste Therapie auszuwählen. Therapiemöglichkeiten reichen von chirurgischer Resektion, Lebertransplantation und lokalen Ablationen bei frühen Stadien bis zu transarteriellen und systemischen Therapien wie Tyrosinkinaseinhibitoren und Immuntherapien für fortgeschrittene Stadien. Die Kombination von Immuncheckpointinhibitoren (ICI), z. B. Atezolizumab und Bevacizumab, hat die Therapie des fortgeschrittenen HCC maßgeblich verbessert und zeigt vielversprechende Überlebensraten.