Die akute Ösophagusvarizenblutung stellt einen lebensbedrohlichen Notfall einer portalen Hypertension dar. Sie erfordert eine intensive Überwachung und die sofortige Behandlung, darunter Volumenersatz und ggf. Bluttransfusionen. Ein restriktives Transfusionsregime mit einem Hämoglobinzielwert von 7–8 g/dl wird empfohlen, um Blutungsrezidive zu vermeiden. Antibiotikatherapien senken die Infektions- und Sterblichkeitsraten, insbesondere bei fortgeschrittener Zirrhose. Endoskopisch wird die Bandligatur als Standard zur Blutstillung genutzt. Bei anhaltenden Blutungen oder hohem Rezidivrisiko ist ein frühzeitiger transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS) eine effektive Therapieoption. Die Sekundärprophylaxe umfasst endoskopische und medikamentöse Maßnahmen zur Senkung des portalen Drucks.

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Akute Ösophagusvarizenblutung

  • Michael Schultheiss,
  • Alexander Zipprich

摘要

Die akute Ösophagusvarizenblutung stellt einen lebensbedrohlichen Notfall einer portalen Hypertension dar. Sie erfordert eine intensive Überwachung und die sofortige Behandlung, darunter Volumenersatz und ggf. Bluttransfusionen. Ein restriktives Transfusionsregime mit einem Hämoglobinzielwert von 7–8 g/dl wird empfohlen, um Blutungsrezidive zu vermeiden. Antibiotikatherapien senken die Infektions- und Sterblichkeitsraten, insbesondere bei fortgeschrittener Zirrhose. Endoskopisch wird die Bandligatur als Standard zur Blutstillung genutzt. Bei anhaltenden Blutungen oder hohem Rezidivrisiko ist ein frühzeitiger transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS) eine effektive Therapieoption. Die Sekundärprophylaxe umfasst endoskopische und medikamentöse Maßnahmen zur Senkung des portalen Drucks.