Daten sind dazu geeignet, als Messinstrumente für den Zustand einer Gesellschaft zu dienen und stehen damit mit gutem Grund im Interesse der Verantwortlichen für politische Regulierung. Für die Legitimation politischen Handelns sind anstelle von Datenauswertungen jedoch Diskurs- und Verständigungsprozesse von hervorgehobener normativer Bedeutung. Ein Hauptbestandteil dieses Diskurses wird in der öffentlichen Kommunikation abgebildet. Der Beitrag verdeutlicht die Risiken, die mit der Nutzung von Datenauswertungen für die politische Entscheidungsfindung verbunden sind und begründet auf Grundlage der Theorien von Jean-Jacques Rousseau und Jürgen Habermas den Vorrang demokratischer Verständigungsprozesse für die öffentliche Meinungsbildung.

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Die Nutzung von Daten für die politische Willensbildung

  • Jessica Heesen

摘要

Daten sind dazu geeignet, als Messinstrumente für den Zustand einer Gesellschaft zu dienen und stehen damit mit gutem Grund im Interesse der Verantwortlichen für politische Regulierung. Für die Legitimation politischen Handelns sind anstelle von Datenauswertungen jedoch Diskurs- und Verständigungsprozesse von hervorgehobener normativer Bedeutung. Ein Hauptbestandteil dieses Diskurses wird in der öffentlichen Kommunikation abgebildet. Der Beitrag verdeutlicht die Risiken, die mit der Nutzung von Datenauswertungen für die politische Entscheidungsfindung verbunden sind und begründet auf Grundlage der Theorien von Jean-Jacques Rousseau und Jürgen Habermas den Vorrang demokratischer Verständigungsprozesse für die öffentliche Meinungsbildung.