In diesem einführenden Kapitel beginnen wir mit dem Relativitätsprinzip der klassischen (d. h. Newton’schen) Mechanik. Es besagt, dass identische Experimente in unterschiedlichen Inertialsystemen identische Resultate ergeben. Die experimentell bestätigte Gültigkeit dieses Prinzips auch für nicht-mechanische Vorgänge, insbesondere für elektromagnetische Erscheinungen einschließlich der Lichtausbreitung, führt zur „Relativität der Gleichzeitigkeit“ mit der Konsequenz, dass das Konzept einer absoluten Zeit aufgegeben werden muss. Die klassische Mechanik erweist sich nur dann – näherungsweise – als gültig, wenn die vorkommenden Geschwindigkeiten klein gegen die Lichtgeschwindigkeit sind.

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Einführung

  • Reinhard Meinel

摘要

In diesem einführenden Kapitel beginnen wir mit dem Relativitätsprinzip der klassischen (d. h. Newton’schen) Mechanik. Es besagt, dass identische Experimente in unterschiedlichen Inertialsystemen identische Resultate ergeben. Die experimentell bestätigte Gültigkeit dieses Prinzips auch für nicht-mechanische Vorgänge, insbesondere für elektromagnetische Erscheinungen einschließlich der Lichtausbreitung, führt zur „Relativität der Gleichzeitigkeit“ mit der Konsequenz, dass das Konzept einer absoluten Zeit aufgegeben werden muss. Die klassische Mechanik erweist sich nur dann – näherungsweise – als gültig, wenn die vorkommenden Geschwindigkeiten klein gegen die Lichtgeschwindigkeit sind.