Art und Umfang der Beschneiungstechnologie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten seit der Einführung erheblich verändert. Das vorliegende Kapitel erklärt die verschiedenen Bestandteile einer Anlage, die jeweils zugrunde liegenden technischen Grundprinzipien und deren Eigenschaften. Hierzu zählen nicht nur die Schneeerzeuger, sondern auch die gesamte Infrastruktur von den Hydranten über die Wasserentnahmestellen bis hin zu Speicherseen, Schaltzentralen, Wetterstationen und Pumpstationen. Alternative Methoden zur Erzeugung von technischem Schnee, etwa durch die Herstellung und Verteilung von feinen Eispartikeln, werden ebenfalls kurz angesprochen und diskutiert. Weiterhin werden Trends bei Neuentwicklungen und deren Zielsetzungen vorgestellt. Hierzu gehört insbesondere die Einsatzmöglichkeit im Grenztemperaturbereich, d. h. bei geringen Minusgraden. Außerdem befasst sich das Kapitel mit dem Management der Schneeerzeugung sowie Begleiteffekten wie einer Ausleuchtung der Piste oder der Lärmentwicklung. Zu einem effizienten Schneemanagement gehört auch die Anforderungen an die natürlichen Ressourcen für eine wirtschaftliche Beschneiung zu kennen und zu beachten. Hierzu zählen unter anderem die Berücksichtigung der kleinklimatischen Bedingungen sowie die Anforderungen an die Wasserqualität und die Untergrundbeschaffenheit.

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Abgrenzung der untersuchten Inhalte und Einführung in die Beschneiungstechnik

  • Ulrike Pröbstl-Haider,
  • Christian Weiler

摘要

Art und Umfang der Beschneiungstechnologie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten seit der Einführung erheblich verändert. Das vorliegende Kapitel erklärt die verschiedenen Bestandteile einer Anlage, die jeweils zugrunde liegenden technischen Grundprinzipien und deren Eigenschaften. Hierzu zählen nicht nur die Schneeerzeuger, sondern auch die gesamte Infrastruktur von den Hydranten über die Wasserentnahmestellen bis hin zu Speicherseen, Schaltzentralen, Wetterstationen und Pumpstationen. Alternative Methoden zur Erzeugung von technischem Schnee, etwa durch die Herstellung und Verteilung von feinen Eispartikeln, werden ebenfalls kurz angesprochen und diskutiert. Weiterhin werden Trends bei Neuentwicklungen und deren Zielsetzungen vorgestellt. Hierzu gehört insbesondere die Einsatzmöglichkeit im Grenztemperaturbereich, d. h. bei geringen Minusgraden. Außerdem befasst sich das Kapitel mit dem Management der Schneeerzeugung sowie Begleiteffekten wie einer Ausleuchtung der Piste oder der Lärmentwicklung. Zu einem effizienten Schneemanagement gehört auch die Anforderungen an die natürlichen Ressourcen für eine wirtschaftliche Beschneiung zu kennen und zu beachten. Hierzu zählen unter anderem die Berücksichtigung der kleinklimatischen Bedingungen sowie die Anforderungen an die Wasserqualität und die Untergrundbeschaffenheit.