Bereits im 17. Jahrhundert entbrannte ein grundlegender Streit über die Natur des Lichts. Huygens (1629–1695) sprach Licht Wellencharakter zu, während Newton Licht als einen Strom schnell fliegender Teilchen betrachtete. Letztendlich setzte sich Newton aufgrund seiner wissenschaftlichen Autorität durch. Doch im Laufe der Zeit häuften sich empirische Phänomene wie Beugung, Polarisation und Interferenz, die sich nur mit einem Wellencharakter des Lichts erklären lassen. Andererseits entdeckten Planck und Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts Phänomene wie den photoelektrischen Effekt, die nur mit einem Teilchencharakter des Lichts verständlich sind. Es war Planck und Einstein vorbehalten, den dualen Charakter des Lichts zu erkennen (◘ Abb. 8.1).

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Elektromagnetische Strahlung – Welle-Teilchen-Dualismus

  • Josef K. Felixberger

摘要

Bereits im 17. Jahrhundert entbrannte ein grundlegender Streit über die Natur des Lichts. Huygens (1629–1695) sprach Licht Wellencharakter zu, während Newton Licht als einen Strom schnell fliegender Teilchen betrachtete. Letztendlich setzte sich Newton aufgrund seiner wissenschaftlichen Autorität durch. Doch im Laufe der Zeit häuften sich empirische Phänomene wie Beugung, Polarisation und Interferenz, die sich nur mit einem Wellencharakter des Lichts erklären lassen. Andererseits entdeckten Planck und Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts Phänomene wie den photoelektrischen Effekt, die nur mit einem Teilchencharakter des Lichts verständlich sind. Es war Planck und Einstein vorbehalten, den dualen Charakter des Lichts zu erkennen (◘ Abb. 8.1).