Internationale Werkherrschaft und Übersetzungsrecht
摘要
Der interlinguale Lizenzraum bildet einen zentralen Gegenstand für eine nicht mehr nur national orientierte Literaturgeschichtsschreibung. Übersetzungsprozesse werden beschreibbar als Vorgänge, die durch die Ausgangskultur gesteuert wurden. Die Zielkultur kann nicht mehr willkürlich über die literarischen Transfers verfügen, sondern muss erst autorisiert werden. Diese Autorisierung schafft eine Beziehung zwischen beiden Seiten, indem das als Werkherrschaft bekannte Prinzip des Urheberrechtes auf andere Sprachen und Räume ausgeweitet wird.