Die Vulvovaginalkandidose ist eine primär durch Candida-Pilze verursachte Infektion. Diese Infektion betrifft hauptsächlich das äußere Genitale, die Vagina, die Interkruralregion und die Perianalregion. Candida albicans ist für 85–95 % der Fälle verantwortlich. Zu den Symptomen gehören Juckreiz, Rötung, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, schmerzhaftes Wasserlassen und vaginaler Ausfluss. Die Diagnose basiert auf der Krankengeschichte, klinischen Symptomen und dem mikroskopischen Nachweis von Pilzen. Bei der Behandlung kommen lokale und systemische Antimykotika zum Einsatz. Non-albicans-Spezies wie Candida glabrata, Candida tropicalis und Candida parapsilosis sind schwieriger zu behandeln. Bei wiederkehrender Kandidose kann eine intermittierende antimykotische Therapie erwogen werden. Die Anwendung vaginaler Therapien gilt als sicher während der Schwangerschaft. Präventive Maßnahmen beinhalten u. a. Hygienepraktiken sowie die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen.

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Vulvovaginalkandidose

  • Ioannis Mylonas

摘要

Die Vulvovaginalkandidose ist eine primär durch Candida-Pilze verursachte Infektion. Diese Infektion betrifft hauptsächlich das äußere Genitale, die Vagina, die Interkruralregion und die Perianalregion. Candida albicans ist für 85–95 % der Fälle verantwortlich. Zu den Symptomen gehören Juckreiz, Rötung, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, schmerzhaftes Wasserlassen und vaginaler Ausfluss. Die Diagnose basiert auf der Krankengeschichte, klinischen Symptomen und dem mikroskopischen Nachweis von Pilzen. Bei der Behandlung kommen lokale und systemische Antimykotika zum Einsatz. Non-albicans-Spezies wie Candida glabrata, Candida tropicalis und Candida parapsilosis sind schwieriger zu behandeln. Bei wiederkehrender Kandidose kann eine intermittierende antimykotische Therapie erwogen werden. Die Anwendung vaginaler Therapien gilt als sicher während der Schwangerschaft. Präventive Maßnahmen beinhalten u. a. Hygienepraktiken sowie die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen.