Lebensspiel und Lebensfülle. Oder: Wie gelingt das Leben, bitteschön?
摘要
Das Essay plädiert dafür, das Thema Lebenskunst leibphänomenologisch in der Spur der Arbeiten von Hermann Schmitz voranzutreiben. Schmitz feiert den spürenden Leib als Urresonanzboden: Das ist für eine liberale Theologie spannend, die die Frage nach dem primordialen Anknüpfungspunkt für religiöse Erfahrung stellt. Religion ist für Schmitz „Verhalten aus affektiver Betroffenheit von Göttlichem“. Von Schmitz auch stammt die Intuition, die Eschatologie neu als Denkbild eines unsterblichen Leibes zu deuten.