Die Pathophysiologie und Behandlung des Hängesyndroms werden seit den 1970er-Jahren kontrovers diskutiert. Es ist definiert als eine durch bewegungsloses, annähernd vertikales, freies Hängen verursachte Kreislaufdepression mit möglicher Todesfolge. Auslöser sind nach aktuellem Wissensstand neurokardiogene Reflexmechanismen. Die wichtigsten präventiven Maßnahmen umfassen die Aktivierung der Beinmuskelpumpe durch Bewegung der Beine und/oder Abstützen in Trittschlingen oder an Wänden. Die Therapie erfolgt nach dem cABCDE-Algorithmus. Bei einer Reanimation sind die wahrscheinlichsten reversiblen Ursachen eine Hyperkaliämie, eine Lungenarterienembolie, eine Hypothermie oder eine Hypoxie durch Atemwegsverlegung aufgrund der Hängeposition.

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Hängesyndrom

  • Raimund Lechner,
  • Simon Rauch

摘要

Die Pathophysiologie und Behandlung des Hängesyndroms werden seit den 1970er-Jahren kontrovers diskutiert. Es ist definiert als eine durch bewegungsloses, annähernd vertikales, freies Hängen verursachte Kreislaufdepression mit möglicher Todesfolge. Auslöser sind nach aktuellem Wissensstand neurokardiogene Reflexmechanismen. Die wichtigsten präventiven Maßnahmen umfassen die Aktivierung der Beinmuskelpumpe durch Bewegung der Beine und/oder Abstützen in Trittschlingen oder an Wänden. Die Therapie erfolgt nach dem cABCDE-Algorithmus. Bei einer Reanimation sind die wahrscheinlichsten reversiblen Ursachen eine Hyperkaliämie, eine Lungenarterienembolie, eine Hypothermie oder eine Hypoxie durch Atemwegsverlegung aufgrund der Hängeposition.