Die Inzidenz der intraoperativen periprothetischen Fraktur bei Knie-TEP-Implantation beträgt 0,4 %. Frakturen können potenziell in jedem Stadium der Knie-TEP-Implantation auftreten, einschließlich Zugangs- oder Knochenpräparation, Platzierung des Probeimplantats, Zementierung, Einsetzen der endgültigen Komponenten und Einsetzen des Polyethyleneinsatzes. Die Mehrzahl von Frakturen tritt bei Frauen (80,6 %) und im Femur (73,1 %) auf. Am häufigsten betroffen sind der mediale (30 %) und der laterale Femurkondylus (17 %) bei posterior stabilisierenden Knie-TEPs. Grund dafür ist ein übermäßiger Kastenschnitt bei einer posterior stabilisierten Knieprothese. Dieser liegt entsprechend der gängigen Literatur bei einem relativ erhöhten Risiko von 4,74 %. Der häufigste intraoperative Zeitpunkt für eine solche Fraktur wird während der Kastenpräparation (39 %) und während des Testens der Probekomponenten (33 %) beschrieben.

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Intraoperative periprothetische Frakturen bei einliegender Knie-TEP

  • Koroush Kabir,
  • Dieter Christian Wirtz

摘要

Die Inzidenz der intraoperativen periprothetischen Fraktur bei Knie-TEP-Implantation beträgt 0,4 %. Frakturen können potenziell in jedem Stadium der Knie-TEP-Implantation auftreten, einschließlich Zugangs- oder Knochenpräparation, Platzierung des Probeimplantats, Zementierung, Einsetzen der endgültigen Komponenten und Einsetzen des Polyethyleneinsatzes. Die Mehrzahl von Frakturen tritt bei Frauen (80,6 %) und im Femur (73,1 %) auf. Am häufigsten betroffen sind der mediale (30 %) und der laterale Femurkondylus (17 %) bei posterior stabilisierenden Knie-TEPs. Grund dafür ist ein übermäßiger Kastenschnitt bei einer posterior stabilisierten Knieprothese. Dieser liegt entsprechend der gängigen Literatur bei einem relativ erhöhten Risiko von 4,74 %. Der häufigste intraoperative Zeitpunkt für eine solche Fraktur wird während der Kastenpräparation (39 %) und während des Testens der Probekomponenten (33 %) beschrieben.