Etruskisch -σvla auf der Bronze von Cortona
摘要
Resumé: -σvla ist (anders als Bei Agostiniani, Nicosia) nicht othographische Variante des Singulars des sog. artikulierten Genetivs -σla, sondern die neubezeugte zugehörige Pluralform -σ(*χ)vla (stets in Kongruenz mit mit Bezugssubstantiv im Plural auf -ϑuras), die sich als Genetiv auf -la neben den Nominativ auf *-χva (hinter σ dann mit Palataldissimilation > -va) desselben Paradigmas stellt; diezugehörige Form des Pertinentivs lautet -σvle und war bereits von D. H. Steinbauer als pluralisch erkannt. Die „artikulierte Deklination“ hat also das Teilparadigma Sg. Nom. -σa und Sg. Gen. -σla mit zugehörigem Pertinentiv -σle, Plural Nom. -σva, Plural Gen. -σvla (mit Variante -σvala in Perugia/San Manno) mit zugehörigem „Pertinentiv“ -σvle.