Die anatomischen Grundlagen am Oberschenkel sind von besonderer Relevanz, um die Hautüberschüsse korrekt einordnen zu können und damit die bestmögliche Therapie für Patienten auswählen zu können. Die Aufteilung in mediale und laterale Teilbereiche des Oberschenkels, sowie proximale und distale, ist als erste Einordnung hilfreich. Des Weiteren sind stets die Beziehungen zu den Nachbarregionen zu beachten. Wie bei anderen Körperregionen auch, ist das Aussehen der Oberschenkel vom individuellen Fettverteilungsmuster, dem Gewicht und der Gewebsqualität abhängig. Patienten mit massivem Gewichtsverlust können normale (konische) bis extrem abnormale (balkenartige) Oberschenkelkonturen aufweisen. Neben der Konfiguration der Hautüberschüsse sind die oberflächlichen Faszienstrukturen und Leitungsbahnen von besonderem Interesse, um Komplikationen zu vermeiden. In der Gesamtschau lassen sich in der Folge verschiedene Straffungsfiguren an der Oberschenkelinnen- und -außenseite unterscheiden, die nach ihrem Straffungsvektor und ihrer Narbenposition eingeordnet werden können.

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Anatomische Grundlagen der Oberschenkelstraffung

  • Asım Gueven

摘要

Die anatomischen Grundlagen am Oberschenkel sind von besonderer Relevanz, um die Hautüberschüsse korrekt einordnen zu können und damit die bestmögliche Therapie für Patienten auswählen zu können. Die Aufteilung in mediale und laterale Teilbereiche des Oberschenkels, sowie proximale und distale, ist als erste Einordnung hilfreich. Des Weiteren sind stets die Beziehungen zu den Nachbarregionen zu beachten. Wie bei anderen Körperregionen auch, ist das Aussehen der Oberschenkel vom individuellen Fettverteilungsmuster, dem Gewicht und der Gewebsqualität abhängig. Patienten mit massivem Gewichtsverlust können normale (konische) bis extrem abnormale (balkenartige) Oberschenkelkonturen aufweisen. Neben der Konfiguration der Hautüberschüsse sind die oberflächlichen Faszienstrukturen und Leitungsbahnen von besonderem Interesse, um Komplikationen zu vermeiden. In der Gesamtschau lassen sich in der Folge verschiedene Straffungsfiguren an der Oberschenkelinnen- und -außenseite unterscheiden, die nach ihrem Straffungsvektor und ihrer Narbenposition eingeordnet werden können.