Die medizinische Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen soll möglichst rasch dazu führen, dass die belastenden Symptome aufhören und sich die Patienten wieder gesund und leistungsfähig fühlen. Welche Medikamente dazu Verwendung finden, hängt von der genauen Diagnose ab, von der Schwere der Erkrankung und von der Verteilung der Entzündung. Es geht also um die Frage, welche Anteile des Magen-Darm-Trakts entzündet sind. Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die entsprechend der Erkrankung der einzelnen Patient*innen ausgewählt werden. Der Therapieerfolg wird regelmäßig gemessen und beurteilt: Dazu werden die Symptome des Patienten erfragt, die Entzündungsmarker werden im Stuhl bestimmt und auch Laborwerte aus dem Blut werden dafür verwandt. Da CED chronische Erkrankungen sind, ist eine psychologische Unterstützung nicht nur für die Patient*innen mit schwerer Erkrankung hilfreich und sinnvoll. Jede medikamentöse Therapie kann nur dann wirken, wenn sie regelmäßig und wie ärztlich empfohlen eingenommen wird. Dies gelingt dann am besten, wenn die Patient*innen und ihre Eltern die Erkrankung gut kennen und verstehen und das gewählte Behandlungskonzept nachvollziehen können und mittragen.

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Therapie der CED bei Kindern und Jugendlichen – Gibt es Unterschiede zur Therapie der Erwachsenen?

  • Stephan Buderus

摘要

Die medizinische Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen soll möglichst rasch dazu führen, dass die belastenden Symptome aufhören und sich die Patienten wieder gesund und leistungsfähig fühlen. Welche Medikamente dazu Verwendung finden, hängt von der genauen Diagnose ab, von der Schwere der Erkrankung und von der Verteilung der Entzündung. Es geht also um die Frage, welche Anteile des Magen-Darm-Trakts entzündet sind. Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die entsprechend der Erkrankung der einzelnen Patient*innen ausgewählt werden. Der Therapieerfolg wird regelmäßig gemessen und beurteilt: Dazu werden die Symptome des Patienten erfragt, die Entzündungsmarker werden im Stuhl bestimmt und auch Laborwerte aus dem Blut werden dafür verwandt. Da CED chronische Erkrankungen sind, ist eine psychologische Unterstützung nicht nur für die Patient*innen mit schwerer Erkrankung hilfreich und sinnvoll. Jede medikamentöse Therapie kann nur dann wirken, wenn sie regelmäßig und wie ärztlich empfohlen eingenommen wird. Dies gelingt dann am besten, wenn die Patient*innen und ihre Eltern die Erkrankung gut kennen und verstehen und das gewählte Behandlungskonzept nachvollziehen können und mittragen.