Aus der Linearität der Wellengleichung 10.1 \(\Delta\boldsymbol{E}=\frac{1}{c^{2}}\frac{\partial^{2}\boldsymbol{E}}{\partial t^{2}}\) folgt, dass mit beliebigen Lösungen E1 und E2 auch jede Linearkombination \(\boldsymbol{E}=a\boldsymbol{E}_{1}+b\boldsymbol{E}_{2}\) eine Lösung von (10.1) ist. Um das gesamte Wellenfeld \(\boldsymbol{E}(\boldsymbol{r},t)\) in einem beliebigen Raumpunkt P zur Zeit t zu erhalten, muss man die Amplituden der sich in P überlagernden Teilwellen \(\boldsymbol{E}_{i}(\boldsymbol{r},t)\) addieren (Superpositionsprinzip). Die Gesamtfeldstärke 10.2 \(\boldsymbol{E}(\boldsymbol{r},t)=\sum_{m}\boldsymbol{A}_{m}(\boldsymbol{r},t){{\text{e}}}^{{{\text{i}}}\varphi_{m}}\) des Wellenfeldes hängt sowohl von den Amplituden \(\boldsymbol{A}_{m}(\boldsymbol{r},t)\) als auch von den Phasen \(\varphi_{m}\) der sich überlagernden Teilwellen ab. Sie ist im allgemeinen Fall sowohl orts- als auch zeitabhängig.

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Interferenz, Beugung und Streuung

  • Wolfgang Demtröder

摘要

Aus der Linearität der Wellengleichung 10.1 \(\Delta\boldsymbol{E}=\frac{1}{c^{2}}\frac{\partial^{2}\boldsymbol{E}}{\partial t^{2}}\) folgt, dass mit beliebigen Lösungen E1 und E2 auch jede Linearkombination \(\boldsymbol{E}=a\boldsymbol{E}_{1}+b\boldsymbol{E}_{2}\) eine Lösung von (10.1) ist. Um das gesamte Wellenfeld \(\boldsymbol{E}(\boldsymbol{r},t)\) in einem beliebigen Raumpunkt P zur Zeit t zu erhalten, muss man die Amplituden der sich in P überlagernden Teilwellen \(\boldsymbol{E}_{i}(\boldsymbol{r},t)\) addieren (Superpositionsprinzip). Die Gesamtfeldstärke 10.2 \(\boldsymbol{E}(\boldsymbol{r},t)=\sum_{m}\boldsymbol{A}_{m}(\boldsymbol{r},t){{\text{e}}}^{{{\text{i}}}\varphi_{m}}\) des Wellenfeldes hängt sowohl von den Amplituden \(\boldsymbol{A}_{m}(\boldsymbol{r},t)\) als auch von den Phasen \(\varphi_{m}\) der sich überlagernden Teilwellen ab. Sie ist im allgemeinen Fall sowohl orts- als auch zeitabhängig.