Die Stechmücken (Culicidae) stehen seit mehr als 100 Jahren wegen ihrer humanmedizinischen Bedeutung als Überträger (Vektoren) gefährlicher Krankheiten oder als bedeutende Lästlinge für den Menschen im Mittelpunkt weltweiter entomologischer Untersuchungen. Wie alle zweiflügligen Insekten (Diptera) machen die Stechmücken eine vollständige Metamorphose (Holometabolie) durch, d. h., nach dem Schlüpfen aus dem Ei durchlaufen sie 4 Larvenstadien und ein Puppenstadium, in dem die Transformation zur ausgewachsenen Mücke erfolgt. Nach dem Schlüpfen der adulten Mücken (Imagines) erfolgt die Begattung (Kopula), wobei die Mückenmännchen meist einen Tanzschwarm bilden, um mit ihrem Summton die Mückenweibchen anzulocken.

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Biologie der Stechmücken

  • Norbert Becker,
  • Dušan Petrić,
  • Marija Zgomba,
  • Nil Rahola,
  • Clive Boase,
  • Jonas Schmidt-Chanasit,
  • Achim Kaiser

摘要

Die Stechmücken (Culicidae) stehen seit mehr als 100 Jahren wegen ihrer humanmedizinischen Bedeutung als Überträger (Vektoren) gefährlicher Krankheiten oder als bedeutende Lästlinge für den Menschen im Mittelpunkt weltweiter entomologischer Untersuchungen. Wie alle zweiflügligen Insekten (Diptera) machen die Stechmücken eine vollständige Metamorphose (Holometabolie) durch, d. h., nach dem Schlüpfen aus dem Ei durchlaufen sie 4 Larvenstadien und ein Puppenstadium, in dem die Transformation zur ausgewachsenen Mücke erfolgt. Nach dem Schlüpfen der adulten Mücken (Imagines) erfolgt die Begattung (Kopula), wobei die Mückenmännchen meist einen Tanzschwarm bilden, um mit ihrem Summton die Mückenweibchen anzulocken.