Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine der häufigsten chronischen Entzündungskrankheiten. Die Grunderkrankung führt meist zu psychischen und physischen Belastungen sowie zu deutlichen Einschränkungen im alltäglichen Leben. Dank der Einführung von disease-modifying antirheumatic drugs (DMARDs) sowie dem Einsatz von Biologika kann die Erkrankung relativ suffizient kontrolliert werden. Insbesondere ist es wichtig, den destruierenden Gelenkbefall mit rapiden Verläufen zu verlangsamen. Das Schultergelenk ist im Krankheitsverlauf der RA häufig betroffen, aber die Beschwerden werden oft lange ignoriert. Aufgrund der unspezifischen Manifestationen an dem Schultergelenk werden die Deformitäten an den Hand- und Fingergelenken viel eher wahrgenommen. In vielen Fällen werden bei der Erstvorstellung von Patienten mit RA-Anamnese fortgeschrittene strukturelle Schäden im Schultergelenk festgestellt, wie z. B. Läsionen der Rotatorenmanschette, sowie humerale und glenoidale knöcherne Erosionen und begleitende Osteoporose. Je nach Stadium der Grunderkrankung und Befundkonstellation kommen sowohl konservative als auch operative Behandlungsmaßnahmen in Frage.

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Rheumatoide Arthritis und seltene Arthropathien der Schulter

  • Agnieszka Halm-Pozniak,
  • Christoph Hubertus Lohmann,
  • Alexander Berth

摘要

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine der häufigsten chronischen Entzündungskrankheiten. Die Grunderkrankung führt meist zu psychischen und physischen Belastungen sowie zu deutlichen Einschränkungen im alltäglichen Leben. Dank der Einführung von disease-modifying antirheumatic drugs (DMARDs) sowie dem Einsatz von Biologika kann die Erkrankung relativ suffizient kontrolliert werden. Insbesondere ist es wichtig, den destruierenden Gelenkbefall mit rapiden Verläufen zu verlangsamen. Das Schultergelenk ist im Krankheitsverlauf der RA häufig betroffen, aber die Beschwerden werden oft lange ignoriert. Aufgrund der unspezifischen Manifestationen an dem Schultergelenk werden die Deformitäten an den Hand- und Fingergelenken viel eher wahrgenommen. In vielen Fällen werden bei der Erstvorstellung von Patienten mit RA-Anamnese fortgeschrittene strukturelle Schäden im Schultergelenk festgestellt, wie z. B. Läsionen der Rotatorenmanschette, sowie humerale und glenoidale knöcherne Erosionen und begleitende Osteoporose. Je nach Stadium der Grunderkrankung und Befundkonstellation kommen sowohl konservative als auch operative Behandlungsmaßnahmen in Frage.