Gastrointestinale Tumoren (GIT) gehören zu den häufigsten Karzinomen (kolorektale, Magen-, Pankreaskarzinome) mit – teilweise limitierten – Therapiemöglichkeiten der konventionellen Medizin und entsprechend geringen 5-Jahres-Überlebensraten. Diese Therapielimitationen, besonders in der Behandlung des kolorektalen Karzinoms, das als häufigster Tumor in Deutschland sehr oft auch Hochbetagte betrifft, resultiert in einer hohen Patientennachfrage nach zusätzlichen komplementären Therapien. Dabei geht es den meisten Patienten weniger um Lebenszeitverlängerung als vielmehr um Zugewinn an Lebensqualität, Reduktion der unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei konventioneller Chemotherapie und auch um Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und Akzeptanz. Der Nutzen komplementärer und integrativmedizinischer Therapieverfahren bei den GIT ist hoch, und die Evidenzlage erreicht häufig Level Ia/Ib.

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Gastrointestinale Tumoren – Komplementäre Therapien

  • Harald Matthes

摘要

Gastrointestinale Tumoren (GIT) gehören zu den häufigsten Karzinomen (kolorektale, Magen-, Pankreaskarzinome) mit – teilweise limitierten – Therapiemöglichkeiten der konventionellen Medizin und entsprechend geringen 5-Jahres-Überlebensraten. Diese Therapielimitationen, besonders in der Behandlung des kolorektalen Karzinoms, das als häufigster Tumor in Deutschland sehr oft auch Hochbetagte betrifft, resultiert in einer hohen Patientennachfrage nach zusätzlichen komplementären Therapien. Dabei geht es den meisten Patienten weniger um Lebenszeitverlängerung als vielmehr um Zugewinn an Lebensqualität, Reduktion der unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei konventioneller Chemotherapie und auch um Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und Akzeptanz. Der Nutzen komplementärer und integrativmedizinischer Therapieverfahren bei den GIT ist hoch, und die Evidenzlage erreicht häufig Level Ia/Ib.