Die konventionelle Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Dies gilt für Therapieziele wie Schleimhautabheilung (mucosal healing) oder histologische Abheilung ebenso wie für die Zahl der zur Verfügung stehenden Therapeutika. Zu 5-Aminosalicylsäure (5-ASA), Steroiden und klassischen Immunsuppressiva (wie Azathioprin) sind zunächst Biologika wie Anti-TNF-Antikörper hinzugekommen. Zusätzliche Biologika wie Leukozyten-Migrationshemmer (Anti-Integrin-Antikörper) und Anti-Interleukin-23-Antikörper stehen in den letzten Jahren in zunehmender Zahl zur Verfügung. Daneben wurden aber auch sog. small molecules wie SP-Agonisten für Colitis ulcerosa oder Januskinase-Hemmer (JAK Hemmer) entwickelt. Sie alle weisen gewisse Vor- und Nachteile auf, was die Therapie der CED komplexer macht, aber auch die Chance einer Anpassung an individuelle Patientenbedürfnisse bietet.

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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen – Konventionelle Therapien

  • Gerhard Rogler

摘要

Die konventionelle Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Dies gilt für Therapieziele wie Schleimhautabheilung (mucosal healing) oder histologische Abheilung ebenso wie für die Zahl der zur Verfügung stehenden Therapeutika. Zu 5-Aminosalicylsäure (5-ASA), Steroiden und klassischen Immunsuppressiva (wie Azathioprin) sind zunächst Biologika wie Anti-TNF-Antikörper hinzugekommen. Zusätzliche Biologika wie Leukozyten-Migrationshemmer (Anti-Integrin-Antikörper) und Anti-Interleukin-23-Antikörper stehen in den letzten Jahren in zunehmender Zahl zur Verfügung. Daneben wurden aber auch sog. small molecules wie SP-Agonisten für Colitis ulcerosa oder Januskinase-Hemmer (JAK Hemmer) entwickelt. Sie alle weisen gewisse Vor- und Nachteile auf, was die Therapie der CED komplexer macht, aber auch die Chance einer Anpassung an individuelle Patientenbedürfnisse bietet.