In der Antike gibt es kein Verlagswesen, doch lassen sich Vorstufen zur Verlegertätigkeit erkennen. Da Texte in der Antike durch manuelles Abschreiben vervielfältigt wurden, war eine Monopolisierung nicht möglich. Das Bedürfnis nach Schutz von Texten ist in der antiken Literatur seit dem 6. Jh. v. Chr. belegt. Maßnahmen dagegen sind die Anfertigung eines Staatsexemplars der attischen Tragiker im 4. Jh. v. Chr., ebenso entwickelt sich eine wissenschaftliche Philologie in der hellenistischen Zeit. Aus römischer Zeit ist bezeugt, dass sich Autoren für den Vertrieb ihrer Werke an Sachverständige wenden.

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Verlegen vor dem Buchdruck: Antike

  • Christine Luz

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In der Antike gibt es kein Verlagswesen, doch lassen sich Vorstufen zur Verlegertätigkeit erkennen. Da Texte in der Antike durch manuelles Abschreiben vervielfältigt wurden, war eine Monopolisierung nicht möglich. Das Bedürfnis nach Schutz von Texten ist in der antiken Literatur seit dem 6. Jh. v. Chr. belegt. Maßnahmen dagegen sind die Anfertigung eines Staatsexemplars der attischen Tragiker im 4. Jh. v. Chr., ebenso entwickelt sich eine wissenschaftliche Philologie in der hellenistischen Zeit. Aus römischer Zeit ist bezeugt, dass sich Autoren für den Vertrieb ihrer Werke an Sachverständige wenden.