Bereits in der 7.–8. SSW p.m. sind fetale Thrombozyten nachweisbar, deren mittlere Konzentration im Lauf der Schwangerschaft von etwa 160/nl im I. Trimester auf 250/nl im II. und III. Trimester ansteigt. Thrombozytopenien des Fetus können verschiedene Ursachen haben. Bereits pränatal und dies sogar in der Indexschwangerschaft kann insbesondere die fetale und neonatale Alloimmunthrombozytopenie (FNAIT) zu bedeutsamen Hirnblutungen des Fetus und Neugeborenen führen. Die frühzeitig einsetzende, wöchentlich zu wiederholende, intravenöse Gabe von hochdosierten Immunglobulin G kann die Zerstörung der fetalen Thrombozyten eindämmen und eine pränatale Hirnblutung effektiv verhindern.

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Fetale Thrombozytopenie

  • Ulrich Gembruch

摘要

Bereits in der 7.–8. SSW p.m. sind fetale Thrombozyten nachweisbar, deren mittlere Konzentration im Lauf der Schwangerschaft von etwa 160/nl im I. Trimester auf 250/nl im II. und III. Trimester ansteigt. Thrombozytopenien des Fetus können verschiedene Ursachen haben. Bereits pränatal und dies sogar in der Indexschwangerschaft kann insbesondere die fetale und neonatale Alloimmunthrombozytopenie (FNAIT) zu bedeutsamen Hirnblutungen des Fetus und Neugeborenen führen. Die frühzeitig einsetzende, wöchentlich zu wiederholende, intravenöse Gabe von hochdosierten Immunglobulin G kann die Zerstörung der fetalen Thrombozyten eindämmen und eine pränatale Hirnblutung effektiv verhindern.