Exogen bedingte Retinopathien werden häufig durch externe Stimulanzien (z. B. Nikotin, Poppers, Alkohol, Methanol), seltener durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) systemisch (z. B. Hydroxy-Chloroquin, Ethambutol, MEK-, ERK-, FLT3-, Checkpoint-Inhibitoren, Didanosin, Pentosanpolysulfat-Sodium) oder intravitreal eingesetzter Medikamente verursacht. Die klinische Symptomatik von UAW ist oft ähnlich zu retinalen Erkrankungen anderer Ursache, sodass die Erkennung von UAW schwierig sein kann. Klinische Befunde, pathophysiologische Mechanismen und, wenn sinnvoll, Screening-Strategien werden dargestellt. Dabei liegt der Fokus auf der Darstellung in der Kausalität gesicherter UAW. Bei neuen Medikamenten werden auch kausal ungesicherte Assoziationen dargestellt, um für die weitere Erkennung von UAW bei diesen Medikamenten zu sensibilisieren.

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Exogen bedingte Retinopathien

  • Ulrich Kellner,
  • Simone Kellner,
  • Silke Weinitz,
  • Ghazaleh Farmand

摘要

Exogen bedingte Retinopathien werden häufig durch externe Stimulanzien (z. B. Nikotin, Poppers, Alkohol, Methanol), seltener durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) systemisch (z. B. Hydroxy-Chloroquin, Ethambutol, MEK-, ERK-, FLT3-, Checkpoint-Inhibitoren, Didanosin, Pentosanpolysulfat-Sodium) oder intravitreal eingesetzter Medikamente verursacht. Die klinische Symptomatik von UAW ist oft ähnlich zu retinalen Erkrankungen anderer Ursache, sodass die Erkennung von UAW schwierig sein kann. Klinische Befunde, pathophysiologische Mechanismen und, wenn sinnvoll, Screening-Strategien werden dargestellt. Dabei liegt der Fokus auf der Darstellung in der Kausalität gesicherter UAW. Bei neuen Medikamenten werden auch kausal ungesicherte Assoziationen dargestellt, um für die weitere Erkennung von UAW bei diesen Medikamenten zu sensibilisieren.