Morbus Coats
摘要
Der Morbus Coats ist eine kongenitale, nichthereditäre Erkrankung der mittleren peripheren bis peripheren Netzhaut. Die Erkrankung zeigt sich in 95 % der Fälle unilateral, in 75 % der Fälle ist das männliche Geschlecht betroffen. Die Patienten sind in aller Regel zwischen 6 und 16 Jahre alt. Eine Ausnahme stellt die „Adult-onset Coats disease“ dar, bei der Patienten zwischen 30 und 80 Jahren alt sein können. Die Ursache des Morbus Coats ist nicht gänzlich geklärt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine späte, bisher nicht eindeutig identifizierte somatische genetische Mutation. Die Netzhauterkrankung ist charakterisiert durch retinale Teleangiektasien, die von intra- und/oder subretinalen Exsudationen unterschiedlicher Ausprägung begleitet werden. Das Ziel der Behandlung der Coats-Krankheit ist es, die teleangiektatischen Gefäße direkt zu behandeln und zu koagulieren, um dadurch die Quelle für die intra- und subretinalen Exsudate zu beseitigen.