Riboflavin-UVA-Crosslinking bei progredientem Keratokonus
摘要
Bei Patienten mit Keratokonus kommt es im Krankheitsverlauf zu einer fortschreitenden Verformung der Hornhaut. Die damit eingehergehende Myopisierung und der zunehmende, v. a. auch irreguläre Astigmatismus werden in der Regel zunächst mit einer Brillenkorrektur und später mit formstabilen Spezialkontaktlinsen symptomatisch behandelt. Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel mithilfe der kornealen Tomografie anhand spezifischer Befundkonstellationen. Nach der Erstdiagnose sollten regelmäßige Kontrollen mittels Tomografie durchgeführt werden. Wenn sich eine klinisch signifikante Progression objektiv feststellen und reproduzierbar nachweisen lässt, sollte den Betroffenen ein Riboflavin-UVA-Crosslinking angeboten werden. Ziel dieser Behandlung ist es, das Fortschreiten zu stoppen und so Spätfolgen zu vermeiden. Das Prinzip der Behandlung besteht in der Wechselwirkung zwischen dem Fotosensibilisators Riboflavin und UVA-Licht. Die Effektivität dieser Behandlung konnte in verschiedenen randomisierten kontrollierten Studien nachgewiesen werden.