Im Rahmen der zirkadianen Rhythmik und des NREM-Schlafs fallen Herzfrequenz und Blutdruck mit zunehmender Schlaftiefe kontinuierlich ab, was im Wesentlichen durch eine Abnahme des Sympathikotonus bedingt ist. Insofern ist der normale NREM-Schlaf als kardioprotektiv anzusehen. Im REM-Schlaf wird dieser Effekt teilweise aufgehoben. Schlafstörungen können das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, indem die kardioprotektiven physiologischen Veränderungen beispielsweise durch Hypoxämien, Arousals und zu kurze oder zu lange Schlafdauer unterlaufen werden. Insbesondere die Obstruktive Schlafapnoe, aber auch andere Schlafbezogene Atmungsstörungen, wie die Schlafbezogene Hypoventilation und die Cheyne-Stokes-Atmung, sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Ob dies auch für andere Schlafstörungen zutrifft, muss noch weiter untersucht werden.

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Herz-Kreislauf-System

  • Richard Schulz

摘要

Im Rahmen der zirkadianen Rhythmik und des NREM-Schlafs fallen Herzfrequenz und Blutdruck mit zunehmender Schlaftiefe kontinuierlich ab, was im Wesentlichen durch eine Abnahme des Sympathikotonus bedingt ist. Insofern ist der normale NREM-Schlaf als kardioprotektiv anzusehen. Im REM-Schlaf wird dieser Effekt teilweise aufgehoben. Schlafstörungen können das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, indem die kardioprotektiven physiologischen Veränderungen beispielsweise durch Hypoxämien, Arousals und zu kurze oder zu lange Schlafdauer unterlaufen werden. Insbesondere die Obstruktive Schlafapnoe, aber auch andere Schlafbezogene Atmungsstörungen, wie die Schlafbezogene Hypoventilation und die Cheyne-Stokes-Atmung, sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Ob dies auch für andere Schlafstörungen zutrifft, muss noch weiter untersucht werden.