Diagnostik der Schlafbezogenen Atmungsstörungen
摘要
Bei Patienten mit Schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) induziert der Schlaf die Störungen der Atmung. Die gestörte Atmung wirkt ihrerseits störend auf den Schlaf, was sich je nach der vorliegenden Erkrankung unterschiedlich manifestieren kann. Als beeinträchtigend erlebte Ein- und Durchschlafstörungen können ebenso resultieren wie die nicht bewusst erlebten Störungen der Erholungsfunktion des Schlafs, in Gestalt von Schlaffragmentierung und Schlafdeprivation. Hypersomnie, aber auch Insomnien sind Ausdruck der gestörten Erholungsfunktion des Schlafs, und sie bilden die schlafmedizinischen Leitsymptome bei den Schlafbezogenen Atmungsstörungen. Für die Erfassung der Schlaf-Wach-Symptomatik stehen neben der Anamnese auch Fragebögen und Schlaf-Wach-Protokolle als diagnostische Instrumente zur Verfügung. Wenn sich daraus eine schwerwiegende Symptomatik ergibt, kann gemäß dem Algorithmus Nicht erholsamer Schlaf aus der S3-Leitlinie von 2009 vorgegangen werden. Zusätzlich stehen spezialisiertere Algorithmen aus der 2017 aktualisierten S3-Leitlinie zur Verfügung.