Die Hauptbeschwerden im schlafmedizinischen Kontext betreffen zum einen das Schlafen selbst, zum anderen die eingeschränkte Leistungsfähigkeit und die vermehrte Tagesschläfrigkeit, nachdem der Schlaf nicht erholsam war. Insomnie bezeichnet die Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, die der Patient unmittelbar und bisweilen quälend erlebt. Tagesschläfrigkeit (bis zur ICSD-3 von 2014 auch Hypersomnie genannt) bezeichnet die Schwierigkeiten, tagsüber Wachheit und Daueraufmerksamkeit aufrechtzuerhalten und ist eine Folge des nicht erholsamen Schlafs. Der Zusammenhang zwischen Beschwerden der Schläfrigkeit am Tage und einem nicht erholsamen Schlaf kann vom Patienten hergestellt werden, wenn er die Schlafstörung subjektiv erlebt hat, wie das bei Ein- und Durchschlafstörungen der Fall ist. Viele schlafstörende Prozesse, die einen partiellen Schlafentzug verursachen, finden jedoch beim Schlafenden statt, ohne ihn aufzuwecken, beispielsweise bei den Schlafbezogenen Atmungsstörungen oder beim Periodic Limb Movement Disorder (PLMD). Manchmal empfinden Betroffene am Morgen, dass ihr Schlaf trotz subjektiv ausreichender Schlafmenge nicht erholsam war. Häufiger schlägt sich die Symptomatik tagsüber in unspezifischen Symptomen nieder.

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Beschwerden und Symptome

  • Jörg Hermann Peter,
  • Helga Peter

摘要

Die Hauptbeschwerden im schlafmedizinischen Kontext betreffen zum einen das Schlafen selbst, zum anderen die eingeschränkte Leistungsfähigkeit und die vermehrte Tagesschläfrigkeit, nachdem der Schlaf nicht erholsam war. Insomnie bezeichnet die Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, die der Patient unmittelbar und bisweilen quälend erlebt. Tagesschläfrigkeit (bis zur ICSD-3 von 2014 auch Hypersomnie genannt) bezeichnet die Schwierigkeiten, tagsüber Wachheit und Daueraufmerksamkeit aufrechtzuerhalten und ist eine Folge des nicht erholsamen Schlafs. Der Zusammenhang zwischen Beschwerden der Schläfrigkeit am Tage und einem nicht erholsamen Schlaf kann vom Patienten hergestellt werden, wenn er die Schlafstörung subjektiv erlebt hat, wie das bei Ein- und Durchschlafstörungen der Fall ist. Viele schlafstörende Prozesse, die einen partiellen Schlafentzug verursachen, finden jedoch beim Schlafenden statt, ohne ihn aufzuwecken, beispielsweise bei den Schlafbezogenen Atmungsstörungen oder beim Periodic Limb Movement Disorder (PLMD). Manchmal empfinden Betroffene am Morgen, dass ihr Schlaf trotz subjektiv ausreichender Schlafmenge nicht erholsam war. Häufiger schlägt sich die Symptomatik tagsüber in unspezifischen Symptomen nieder.