Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse lassen sich in traumatische Erkrankungen und nicht-traumatische Erkrankungen unterscheiden. Im Folgenden sollen die nicht-traumatischen Erkrankungen erörtert werden. Diese können differenziert werden in akute und chronische Verlaufsformen sowie Erkrankungen, welche die exokrine und/oder endokrine Funktion des Organs betreffen. Darüber hinaus gibt es Neoplasien des Pankreas, die sich in benigne, maligne und potentiell maligne unterscheiden lassen und für sich als eigene Entität stehen. Die häufigste akute Erkrankung der Bauchspeicheldrüse stellt die akute Pankreatitis dar. Der Diabetes mellitus Typ II ist die am weitesten verbreitete chronische Erkrankung des Pankreas. Die häufigsten Ursachen einer Pankreatitis sind Alkoholabusus und Erkrankungen der Gallenwege. Diagnostische Mittel der Wahl sind die Sonografie, die Endosonografie sowie die Computertomografie. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung sowie der Symptomatik und reicht von parenteraler Flüssigkeitssubstitution und Schmerzbehandlung, bis zur Intensivtherapie mit endoskopischen oder auch operativen Interventionen. Der Verlauf und die Prognose hängen entscheidend von einer adäquaten Therapie, dem Schweregrad der Erkrankung, von Nebenerkrankungen sowie dem Alter des Patienten ab.

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Nicht-traumatische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

  • Norman Schöffel,
  • Henryk Thielemann

摘要

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse lassen sich in traumatische Erkrankungen und nicht-traumatische Erkrankungen unterscheiden. Im Folgenden sollen die nicht-traumatischen Erkrankungen erörtert werden. Diese können differenziert werden in akute und chronische Verlaufsformen sowie Erkrankungen, welche die exokrine und/oder endokrine Funktion des Organs betreffen. Darüber hinaus gibt es Neoplasien des Pankreas, die sich in benigne, maligne und potentiell maligne unterscheiden lassen und für sich als eigene Entität stehen. Die häufigste akute Erkrankung der Bauchspeicheldrüse stellt die akute Pankreatitis dar. Der Diabetes mellitus Typ II ist die am weitesten verbreitete chronische Erkrankung des Pankreas. Die häufigsten Ursachen einer Pankreatitis sind Alkoholabusus und Erkrankungen der Gallenwege. Diagnostische Mittel der Wahl sind die Sonografie, die Endosonografie sowie die Computertomografie. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung sowie der Symptomatik und reicht von parenteraler Flüssigkeitssubstitution und Schmerzbehandlung, bis zur Intensivtherapie mit endoskopischen oder auch operativen Interventionen. Der Verlauf und die Prognose hängen entscheidend von einer adäquaten Therapie, dem Schweregrad der Erkrankung, von Nebenerkrankungen sowie dem Alter des Patienten ab.