Klinisches Bild und diagnostisches Vorgehen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit der oberen Extremitäten
摘要
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK, wird im täglichen Sprachgebrauch überwiegend mit Durchblutungsstörungen der Becken-Bein-Arterien assoziiert, obwohl die Arterien der oberen Extremität ebenso von atherosklerotischen, thrombembolischen und anderen Verschlussprozessen betroffen sein können, insbesondere bei systemischen Ursachen oder multilokulären Manifestationen der jeweils zugrunde liegenden Erkrankung. Erst im Jahr 2017 wurden die oberen Extremitäten mit einem eigenen Kapitel in einer europäischen PAVK-Leitlinie bedacht. Die bis dahin beinah stiefmütterliche Betrachtung dieses Themas spiegelt sich auch in der deutlich geringeren Zahl der Publikationen im Vergleich zu denen der Becken-Bein-Arterien wider. Dabei rechtfertigen die Vielzahl der Ursachen einer arteriellen Verschlusskrankheit der oberen Extremitäten und die mannigfaltigen Symptome, die von absoluter Beschwerdefreiheit bis hin zu schwer behindernden Einschränkungen in der Gebrauchsfähigkeit der Hände reichen können, dies keinesfalls.