Für die Implementierung evidenzbasierter Behandlungsstrategien in die gefäßmedizinische Versorgung werden Initiativen benötigt, die transsektoral und multidisziplinär gestaltet sind. Die große Herausforderung liegt darin, die entwickelten Standards, Leitlinien und Entscheidungshilfen in der Versorgungspraxis durch einen effektiven und nachhaltigen Wissenstransfer zu verankern. Dazu gehört auch eine strukturierte und kontinuierliche Erfassung der Behandlungsqualität, inklusive messbarer Qualitätsindikatoren über entsprechende Versorgungsstudien, sodass Verbesserungspotenziale auch identifiziert werden können. Die Wirksamkeit einer solchen Intervention wird nur durch regelmäßige und strukturierte Feedback-Veranstaltungen hergestellt, in denen die Ergebnisse mit allen Beteiligten im respektvollen kollegialen Dialog diskutiert, Verbesserungspotenziale thematisiert und Zielvorgaben erarbeitet werden. Dies entspricht im Wesentlichen dem PDCA-(Plan-Do-Check-Act) Zyklus jeglichen Qualitätsmanagements. Etablierte Strukturen wie Qualitätszirkel (QZ) und Disease-Management-Programme (DMP) müssen gefäßmedizinisch optimal von Spezialisten betreut und begleitet und eine Nationale Versorgungsleitlinie langfristig etabliert werden, damit chronische Erkrankungen mit hohen Morbiditäts- und Mortalitätswerten. wie die pAVK oder venöse Thromboembolie, zukünftig im medizinischen Alltag optimal versorgt werden können.

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Implementierung evidenzbasierter Behandlungsstrategien in die gefäßmedizinische Versorgung

  • Wulf D. Ito,
  • Christoph Kalka

摘要

Für die Implementierung evidenzbasierter Behandlungsstrategien in die gefäßmedizinische Versorgung werden Initiativen benötigt, die transsektoral und multidisziplinär gestaltet sind. Die große Herausforderung liegt darin, die entwickelten Standards, Leitlinien und Entscheidungshilfen in der Versorgungspraxis durch einen effektiven und nachhaltigen Wissenstransfer zu verankern. Dazu gehört auch eine strukturierte und kontinuierliche Erfassung der Behandlungsqualität, inklusive messbarer Qualitätsindikatoren über entsprechende Versorgungsstudien, sodass Verbesserungspotenziale auch identifiziert werden können. Die Wirksamkeit einer solchen Intervention wird nur durch regelmäßige und strukturierte Feedback-Veranstaltungen hergestellt, in denen die Ergebnisse mit allen Beteiligten im respektvollen kollegialen Dialog diskutiert, Verbesserungspotenziale thematisiert und Zielvorgaben erarbeitet werden. Dies entspricht im Wesentlichen dem PDCA-(Plan-Do-Check-Act) Zyklus jeglichen Qualitätsmanagements. Etablierte Strukturen wie Qualitätszirkel (QZ) und Disease-Management-Programme (DMP) müssen gefäßmedizinisch optimal von Spezialisten betreut und begleitet und eine Nationale Versorgungsleitlinie langfristig etabliert werden, damit chronische Erkrankungen mit hohen Morbiditäts- und Mortalitätswerten. wie die pAVK oder venöse Thromboembolie, zukünftig im medizinischen Alltag optimal versorgt werden können.