Hereditäre Thrombophilien sind erbliche Gerinnungsstörungen, die zu einer verstärkten Thromboseneigung führen. Hierbei unterscheidet man die relativ seltenen Mängel der Gerinnungsinhibitoren Antithrombin, Protein C und S (die zu einer schweren Thrombophilie führen) von milden Thrombophilien (wie der Faktor-V-Leiden- und der Prothrombin-G20210A-Mutation), die deutlich häufiger in der Bevölkerung vorkommen. Im folgenden Kapitel werden die wichtigsten Thrombophilien, ihre Prävalenz, Pathogenese und klinische Relevanz diskutiert.

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Hereditäre Thrombophilie

  • Christian Pfrepper

摘要

Hereditäre Thrombophilien sind erbliche Gerinnungsstörungen, die zu einer verstärkten Thromboseneigung führen. Hierbei unterscheidet man die relativ seltenen Mängel der Gerinnungsinhibitoren Antithrombin, Protein C und S (die zu einer schweren Thrombophilie führen) von milden Thrombophilien (wie der Faktor-V-Leiden- und der Prothrombin-G20210A-Mutation), die deutlich häufiger in der Bevölkerung vorkommen. Im folgenden Kapitel werden die wichtigsten Thrombophilien, ihre Prävalenz, Pathogenese und klinische Relevanz diskutiert.